Gattung: Liebesgedicht
Der Geist ein stolzer Adler in den Höhn, auf Flügeln schwingt er durch das Licht der Zeiten. Worte zünden, Völker brennen, sehn — bis Priester kommen mit den Dunkelheiten. Was Propheten träumten, rein und kühn, was Hände formten, die es eng umfassen. Drüber Tempel wachsen und erblühen — und Gott, erschlagen, liegt in finstern Gassen. So auch jedes große Menschenwort, das Freiheit ruft — bis Blut die Plätze tränkt. Was leuchtend stieg, sinkt tief und geht sofort ins Dunkel, drin sich jeder Traum versenkt.